Wir Weiler Minis

Ausgewählte Aktionen der Weiler Minis in 2013


Nikolauswanderung 2013

In diesem Jahr haben wir den direkten Weg von Weil nach Tüllingen durch die Reben genommen und wahrscheinlich haben wir einen neuen Geschwindigkeitsrekord aufgestellt. Es gab ja auch keinen Schnee wie im letzten Jahr und so mussten auch keine Schneeballschlachten ausgefochten werden. In der Sonne war es sogar richtiggehend mild. Die Zeit in der "Lindemer-Straussi" verging wie im Flug. Grättimänner und heisse Schokolade waren rasch verputzt und diverse Spiele fanden großen Anklang. Im Fackelschein ging es in der Dämmerung dann den Schlipf hinunter zurück nach Weil.



  

Bevor es zur Wanderung losging haben wir noch rund um den Suppensonntag Kuchen und Waffeln angeboten. Die Einnahmen werden vollumfänglich in unsere Aktionen 2014 fließen - und da haben wir einiges vor. Der Versuch nichts zu verlangen und unsere Kunden um eine Spende zu bitten - ganz unter dem Motto "Bitte bestimmen Sie selbst den Preis" war ein voller Erfolg - mit fast € 400.- wurden unsere Mini-Pigs gefüttert.
Danke an alle, die dazu beigetragen haben - als Bäcker, Helfer, Käufer oder Spender.


Mini-Oktoberfest 2013


Zum Abschluss der Herbstferien einmal so richtig abtanzen und Disco feiern mit allem was dazu gehört.
Ein irrer Sound, bunte Licht- und Laserspiele sowie Disconebel in Hülle und Fülle. Wer nicht dabei gewesen ist hat definitiv etwas verpasst.

    



    


Abschied von Pfarrer Luis Collantes


Nach 18 Monaten in unserer Seelsorgeeinheit musste uns Pfarrer Luis Collantes leider wieder verlassen. Im Seelsorgeteam war er in den letzten Monaten Hauptansprechpartner für die Minis aus St. Peter und Paul.
Er war Seelsorger, Ratgeber, Kumpel und Freund. Gerne hätten wir ihn länger bei uns behalten.



Den letzten Tag mit Luis haben wir noch einmal mit einem zünftigen Grillfest, einer unglaublichen Wasserschlacht und einem speziellen "Mini-Gottesdienst" gefeiert. Höhepunkt der Messe war die Segnung von Pfarrer Collantes durch jeden einzelnen Ministranten. Wir wünschen ihm für seinen weiteren Weg im Dienste des Herrn Gottes Segen, Kraft und Geduld sowie Menschen, die ihn in ehrlicher Freundschaft begleiten. Unsere Freundschaft ist ihm sicher, egal wo er sein wird. Danke Luis.



 



  

Mini-Aufnahme 2013

Kurz vor den Sommerferien konnten wir im traditionellen MiniAufnahmengottesdienst vier neue Ministranten und Ministrantinnen in unsere Gemeinschaft aufnehmen: Helena Bauer, Kim Bui, Ludwig Hufski und Michelle Priwitzer. Bereits im April ist Lea Eckert als "Quereinsteigerin" zu uns gestoßen. Allen noch einmal ein herzliches Willkommen.



Der Gottesdienst stand unter dem Motto jenes Satzes, den Papst Benedikt XVI vor zwei Jahren den Jugendlichen bei der Gebetsvigil zugerufen hat: "Ihr seid das Licht der Welt. Wo Ihr seid, da ist Gott".
 

Nach dem Gottesdienst gab es traditionell "Eis für alle"!

 
 

Firmung 2013

Am 5. Juli 2013 konnten über 100 Jugendliche aus den drei Pfarreien der Seelsorgeeinheit Weil am Rhein
das Sakrament der Firmung empfangen das durch Weihbischof Dr. Paul Wehrle und Dekan Herbert Rochlitz gespendet wurde.

Vor dem Firmgottesdienst nahm sich Bischof Wehrle die Zeit um mit den Firmanden zu sprechen und näheres über die Vorbereitungsprojekte zu erfahren.

   
 
 

Fronleichnam 2013

Pfarrer Sailer nannte es das "Wunder von Friedlingen" - als es nach wochenlangem Regen am Fronleichnamstag plötzlich Sonneschein gab und wir eine wunderbare Messe am Ufer des Rheins und eine eindrückliche Prozession zur Pfarrkirche 'Guter Hirte' erleben durften.

Insgesamt 60 Ministrantinnen und Ministranten aus den drei Gemeinden unserer Seelsorgeeinheit sorgten für ein unvergessliches Bild und ein unübersehbares Glaubensbekenntnis junger Menschen.


Der Blumenteppich vor der Kirche stammt übrigens von uns Minis - bereits in den Tagen vor Fronleichnam waren wir auf Blumensuche und am Fronleichnamstag selbst begannen wir schon um 06.30 Uhr mit Legen des Teppichs.  

 

 

Firmvorbereitung im Kloster Disentis

Eine Gruppe von 12 Ministranten aus Weil und Haltingen hat sich vom 09.05.2013 (Himmelfahrt) bis zum 11.05.2013 im Kloster Disentis in Graubünden auf die Firmung am 05. Juli vorbereitet.



Schon um 06.33 ging es per Zug von Basel ins Bündner Oberland und schon kurz nach 10.00 Uhr hiess uns Bruder Martin vor dem Kloster in Disentis willkommen. Nach dem Festgottesdienst zum Hochfest Christi Himmelfahrt, den wir zusammen mit der Klostergemeinschaft feiern durften und dem Mittagessen im Internat starteten wir mit der thematischen Firmvorbereitung. Es ging dabei um "Berufungen" und um "Bibelarbeit in Kleingruppen". Jede Kleingruppe suchte sich ihre "Lieblingsbibelstelle" und bereitete eine Predigt zu dieser Stelle vor. Zwischendurch besuchten wir den ältesten Mönch des Klosters - Bruder Lucius, der nicht nur Schokolade sondern auch "Firmsprüche" an die Firmanden verteilte. Der erste Tag schloss mit feierlichen Vesper in der Klosterkirche.
 Der Freitag begann mit einem Gottesdienst, den Dekan Pater Bruno in der Marienkirche gehalten hat und den wir Ministranten gestalten und begleiten durften. Anschliessend führte uns Pater Bruno zum Thema "Gottesbilder" zu ausgesuchten Altären und Gemälden in der Hauptkirche. Schliesslich zeigte uns Bruder Stefan das eigentliche Kloster und die beeindruckende Orgel der Barockkirche. Die thematische Firmvorbereitung-sarbeit am Freitag befasste sich ausführlich mit dem Glaubensbekenntnis und der "Dreifaltigkeit". Schliesslich bereiteten wir auch noch die Prozessionsstation zum Thema "Geh Du mit Gott" für das bevorstehende Fronleichnamsfest vor. Ein Besuch in der Landwirtschaft des Klosters sowie in der zugehörigen Käserei rundeten den Tag ab, der mit dem Complet mit der Kloster-gemeinschaft und einer stillen Eucharistischen Anbetung schloss.  

 

Den Abend verbrachten wir mit Bruder Martin und Bruder Paul, wobei es viel zu erzählen und natürlich viel zu lachen gab. Beide haben uns wertvolle Tipps und Links mit auf den Weg gegeben.

Bevor wir dann am Samstag den Heimweg antreten mussten durfte sich jeder Firmend einen eigenen Firmspruch aussuchen und es blieb noch ausreichend Zeit für eine Abschlussreflektion zusammen mit Bruder Martin und ein Gruppenfoto in der Klosterkirche. Am späten Nachmittag kamen wir dann alle wieder wohlbehalten und voller neuer Eindrücke und Erfahrungen zu Hause an.
 
 Wir danken der Klostergemeinschaft in Disentis für die herzliche Aufnahme und für die Begleitung im Gebet. 
Wir haben uns vom ersten Augenblick an zu Hause gefühlt. Einen besonderen Dank an Bruder Martin, der sich unendlich viel Zeit für uns und unsere Anliegen genommen hat und an alle Patres und Fratres die für uns dagesessen sind. Wir sind ganz sicher, dass wir wieder nach Disentis zurückkommen werden.



Links:
www.fisherman.fm
www.adoray.ch
www.youmagazin.com
www.jugendvigil.ch 
 

Wir feiern 'Walpurgisnacht'

Walpurgisnacht - das ist die Nacht auf den ersten Mai in der nach alten Sagen die Gestalten der Dunkelheit wie Hexen und Zauberer ein letztes Mal feiern, bevor das Licht des Sommers endgültig über die Dunkelheit des Winters siegt.

Der Name 'Walpurgisnacht' erinnert uns übrigens an die Heilige Walburga, der Schutzheiligen gegen Seuchen und böse Geister.

Wie es sich gehört haben wir uns um ein Lagerfeuer versammelt, haben Lieder gesungen und Geschichten gehört, gegrillt und gemeinschaftliche Spiele veranstaltet. Alle hatten Spaß - nur der Sommer hat bis heute noch nicht gemerkt, dass er zwischenzeitlich "gewonnen hat"



 

 

Wir Minis in der 'Blinden Kuh' in Basel

Was bedeutet es, blind zu sein? – Eine ganz kleine Ahnung von der Antwort auf diese Frage bekommt man wohl erst, wenn man selbst einmal für eine kurze Zeit "blind" gewesen ist. – Da wir aber eine Antwort auf die Frage haben wollten haben wir uns am 09.03.2013 auf den Weg gemacht ins Blindenrestaurant 'Blinde Kuh' in Basel.

 
                                                                            So sieht die 'Blinde Kuh' die Welt! 

Mit Bus und Tram haben waren wir rasch im Basler Gundeli-Quartier wo die 'Blinde Kuh' zu finden ist. Zunächst gab es einen Sinnesparcours zu absolvieren. Riechen, tasten, schmecken, hören – all diese Sinne waren gefragt und da wir die meisten Sachen herausgefunden haben darf man sagen, dass wir uns ganz gut geschlagen haben.



Nach einer kurzen Pause im Hellen ging es zurück in die absolute Dunkelheit zum Spaghetti-Essen. Da kräftig Nachschlag verlangt wurde und man auch nicht auf das Dessert verzichten wollte blieben wir doch eine gute Stunde länger im Dunkeln als geplant. Wie man aus lautstarken Protesten schliessen durfte sind verschiedenen Leuten sogar Spaghetti, Brot oder das Dessert abhanden gekommen. Eine Erklärung hierfür gab es natürlich keine - und niemand hat etwas gesehen.Vielleicht wussten aber jene etwas mehr, die später lachend aus dem Dunkeln ins Helle getreten sind?



Um eine Erfahrung reicher sind wir alle doch sehr dankbar dafür, daß wir sehen können.
 

Sternsinger-Aktion 2013 



Die Sternsinger aller Weiler Pfarreien beim Empfang im Rathaus.

Nun hängen sie wieder einträchtig nebeneinander in der Sakristei von St. Peter und Paul – die Weihrauchfässer, die in den Tagen vor Dreikönig mit den Sternsingern auf Tour durch die Straßen unserer Stadt gewesen sind um den Segen der Heilige Nacht in mehr als 200 Wohnungen und Häuser zu bringen und um Spenden für Kinder in Tansania und der Welt zu sammeln. Sie ruhen sich aus, denn sie haben eine Menge erlebt. Schon lange hatten sie nicht mehr so aufregende Zeiten. „Ich war an Orten, wo ich noch nie zuvor gewesen bin. Aber ich weiss, dass auch Jesus unser Herr vor über 2‘000 Jahren solche Orte besucht hat. So war ich vor der Türe eines Nachtclubs, bei der Polizei und bei den Zöllnern in Otterbach“ – „Ich durfte sogar S-Bahn fahren und zuhören wie meine Sternsinger den Fahrkartenkontrolleuren vorgesungen haben. War das ein Duft in dem Zug! – Auch in einem Fast-Food-Restaurant bin ich gewesen und an einem Café haben wir den Segen Gottes an die Türe geschrieben.“ Dank eines neuen Systems wurden die Sternsinger überall wo sie an die Türen geklopft haben mit offenen Armen empfangen. Die Menschen die sich den Besuch gewünscht haben waren voller Freude und Dankbarkeit. Einige Male haben sogar die Rauchmelder in den Jubel eingestimmt als der Weihrauchduft sie erreicht hatte.

Zweieinhalb Tage waren unsere Weihrauchfässer mit ihren Sternsingern unterwegs. Ministrantinnen und Ministranten im Alter von 9 bis 20 Jahren und sogar eine Gruppe erwachsener Sternsinger machten sich auf den Weg um zu zeigen, dass Sternsingen keineswegs nur eine Angelegenheit für kleine Kinder ist und allen Altersklassen Freude bringen und machen kann. Selten war so viel Spaß bei den Sternsingern. In den Mittagessenspausen wurde gesungen und getanzt – und natürlich auch ausgezeichnet gegessen. „Eigentlich schade, dass schon alles vorbei ist“ raunt ein Fass dem anderen zu. „Freue mich schon auf das nächste Jahr“ meint das andere. Das Beste aber ist, dass mehr als 5‘100 Euro zusammengekommen sind für bedürftige Kinder dieser Welt. 




    

Danke allen die geholfen und gespendet haben.